Beim Gesundheitssymposium des Wirtschaftsrates der CDU stand ein Thema im Mittelpunkt, das uns in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen wird: Wie sichern wir die finanzielle Stabilität und Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems?
Das derzeitige System ist in vielen Bereichen zu träge, zu zersplittert und teilweise überreguliert. Die Folgen: ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis, lange Wartezeiten, steigende Beitragssätze und eine im internationalen Vergleich unterdurchschnittliche Lebenserwartung.
Ich habe skizziert, welche Prinzipien ein zukunftsfähiges System braucht: mehr Prävention, stärkere Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten, weniger Partikularinteressen, echte Ausrichtung am Menschen und „ambulant vor stationär“ mit klaren Aufgabenprofilen.
Im Panel wurde schnell deutlich: Die Herausforderungen sind groß, aber lösbar. Was es jetzt braucht, ist strukturelle Konsequenz, Mut zur Modernisierung und eine Abkehr von kleinteiligen Reparaturmaßnahmen.

