Aktuelles

Impfen muss einfacher werden

Auf dem Impfgipfel des Tagesspiegels habe ich darüber gesprochen, wie wir den Impfschutz verbessern können, während unser Gesundheitssystem gleichzeitig unter Kostendruck steht. Ein wichtiger Schritt ist dabei, Impfangebote näher zu den Menschen zu bringen, etwa in...

Okt. 8, 2026

Prävention muss raus aus der Gesundheitsblase

Beim Politico Health Summit habe ich darüber gesprochen, wo unsere Gesundheitspolitik zu spät ansetzt.  Deutschland gibt jedes Jahr mehr als 500 Milliarden Euro für Gesundheit aus. Den größten Teil davon erst dann, wenn Menschen bereits krank sind. Gerade...

Okt. 6, 2026

Razzia gegen illegale Vapes

Als Drogenbeauftragter will ich nicht nur über Drogenhandel und -strukturen sprechen. Ich will sehen, wie sie funktionieren, wer daran verdient und wo der Staat härter eingreifen muss. Deshalb habe ich am Freitag gemeinsam mit Zoll und Polizei Kontrollen in...

Okt. 2, 2026

Mühlenkreisgespräch in Minden

Wie konnten wir über ein Virus so weit auseinanderdriften? Die Pandemie hat uns alle betroffen – aber nicht alle haben sie gleich erlebt. Aus unterschiedlichen Erfahrungen entstanden schnell unterschiedliche Wahrnehmungen und Wahrheiten. Beim Mühlenkreisgespräch...

Sep. 28, 2026

Ein Klick in die Sucht 

Warum werden immer mehr Jugendliche abhängig von verschreibungspflichtigen Schmerz- und Beruhigungsmitteln. Welche Rolle spielen dabei Musik und soziale Medien, in denen der Konsum von Medikamenten und anderen Drogen teilweise verharmlost oder sogar inszeniert...

Sep. 24, 2026

Austausch mit jungen Bankkaufleuten

Gefreut habe ich mich über den Besuch von 20 Azubis der Kreissparkasse Köln aus dem Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg im Deutschen Bundestag. Wir haben unter anderem über die Bedrohungen durch Russland und die aktuellen Herausforderungen für die europäische...

Sep. 23, 2026

Null Toleranz und null Gleichgültigkeit

Bereits zum zweiten Mal habe ich mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und das Bundeslagebild Rauschgift vorgestellt. Die 2.150 Menschen, die im vergangenen Jahr an Drogen gestorben sind, sind auch Opfer der Organisierten Kriminalität. Rauschgift ist deren...

Sep. 23, 2026

Fit für die digitale Welt

Bei den „Gamedays“ am Ernst-Kalkuhl-Gymnasium in Bonn habe ich - auch durch eine VR-Brille - erlebt, wie Schülerinnen und Schüler spielerisch lernen, digitale Angebote bewusster zu nutzen. Denn hinter Games stecken oft sogenannte Dark Patterns – psychologische...

Sep. 18, 2026

Engagierte Bürgerrunde am Brüser Berg

Bei meiner Herbst-Bürgerrunde war ich diesmal am Brüser Berg zu Gast. Im Mittelpunkt standen zahlreiche aktuelle Themen – von Gesundheits- und Pflegepolitik über Migration und die Zukunft unseres Sozialstaates bis hin zur aktuellen politischen Lage. Darüber hinaus...

Sep. 17, 2026

Mit Rekordtempo zur neuen Nordbrücke

Nur zwei Monate nach Amtsantritt habe ich gemeinsam mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger die Baustelle der Nordbrücke besichtigt. Die Arbeiten liegen weiterhin voll im Zeitplan. Seit dem 7. August läuft der Abriss. Mehr als die Hälfte der Vorlandbrücke ist...

Sep. 17, 2026

Themen

Meine Standpunkte

Wissenschaftpolitik

Gesundheitspolitik

Eigene Forschung

„Heilen mit Realismus, handeln aus Überzeugung“

Über mich

1977-1998

Am 7. August 1977 wurde ich in Göttingen geboren, wo ich auch aufwuchs. Mein Auslandsaufenthalt in Iowa, USA, war eine prägende Erfahrung und es zog mich seitdem immer wieder ins Ausland. 1997 erlangte ich meine Hochschulreife am Theodor-Heuss Gymnasium. Meinen Zivildienst leistete ich am Sankt Franziskus Hospital in Münster sowie am Weender Krankenhaus in Göttingen.

Musik spielte während meiner Schul- und Zivildienstzeit eine zentrale Rolle in meinem Leben. Ich widmete mich intensiv dem Komponieren und schuf Filmmusiken für Projekte wie „Was ist das, was in uns lügt, stiehlt, mordet?“ – eine Hommage an Georg Büchner (1998), „Die Wirklichkeit tötet den Traum“, inspiriert von Karoline von Günderrode (1998), sowie „Annette von Droste-Hülshoff“ (1999).

1998-1999

Im Jahr 1998 startete ich mein Studium an der Freien Universität Berlin, wo ich mich zunächst den Fächern Musikwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre im Rahmen eines Magisterstudiengangs widmete. Nachdem ich 1999 erfolgreich meine Zwischenprüfung in Musikwissenschaften absolviert hatte, entschied ich mich für einen Studiengangwechsel und vertiefte mich in das Studium der Humanmedizin.

1999-2006

Während meines Medizinstudiums sammelte ich praktische Erfahrungen in einer auf HIV spezialisierten Praxis, wo ich als Studienassistent tätig war. Dort initiierte ich eine Studie zur akuten HIV-Infektion, die die Basis für meine Doktorarbeit bildete. Ein prägendes Element meines Studiums war ein Auslandssemester am Partners AIDS Research Center der Harvard Medical School in Boston, MA, USA, das ich von 2004 bis 2005 absolvierte.

Mein praktisches Jahr verbrachte ich an verschiedenen international renommierten Einrichtungen: im Department of Infectious Diseases des Pedro Ernesto Hospital an der Universidade do Estado de Rio de Janeiro in Brasilien, in der Abteilung für Infektiologie und Pulmologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin und im Department of Surgery and Emergency Medicine am Chris Hani Baragwanath Hospital in Johannesburg, Südafrika.

2006-2012

Nach meiner Approbation als Arzt erhielt ich die Gelegenheit, als Postdoctoral Research Fellow am Partners AIDS Research Center der Harvard Medical School in Boston, MA, USA, zu forschen. Diese Zeit war geprägt von intensiver wissenschaftlicher Arbeit, die in zahlreichen Publikationen mündete. Eine Übersicht meiner Veröffentlichungen ist unter folgendem Link einsehbar: [Publikationen auf PubMed] (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/?term=streeck-h&sort=date).

2007 schloss ich meine Promotion zum Thema „HIV-spezifische CD8 T Zellen in der akuten HIV-1 Infektion“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ab. Mein Doktorvater war Prof. Dr. Jürgen Rockstroh. 

Meine wissenschaftliche Laufbahn führte mich 2009 an das Ragon Institute of MGH, MIT und Harvard, wo ich zum Instructor in Medicine ernannt wurde. Gleichzeitig übernahm ich die Position des Assistant in Immunology, Medicine, Infectious Diseases am Massachusetts General Hospital in Boston. Von 2010 bis 2012 wirkte ich zusätzlich als Associate Researcher am Broad Institute. Im Jahr 2011 folgte meine Berufung zum Assistenzprofessor am Ragon Institute sowie zum Assistant Immunologist am Massachusetts General Hospital.

2012-2015

2012 folgte der Ruf an das US Military HIV Research Program (MHRP) zum Leiter der zellulären Immunologie und damit ein Umzug nach Washington D.C. Der Ruf erfolgte nicht zuletzt aufgrund meiner Arbeit an T follikulären Helferzellen, die damals als eines der “hottest” Research Publications in HIV/AIDS  bezeichnet wurde. 

Gleichzeitig erhielt ich eine Professur für ‚Emerging Infectious Diseases‘ an der Uniformed Services University of Health Sciences und an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health. In dieser Rolle leitete ich zusammen mit meinem Team umfassende Forschungsprojekte, die sich primär auf die Entwicklung eines HIV-Impfstoffs konzentrierten. Zudem trug ich zu wichtigen Forschungsarbeiten im Bereich der Impfstoffentwicklung gegen MERS und ZIKA bei und war in der Diagnostik engagiert.

Während meiner Zeit in Washington D.C. lernte ich meinen jetzigen Ehemann, Paul Zubeil, kennen.

2015-2019

Im März 2015 nahm ich den Ruf auf die W3-Professur für ‚Medizinische Biologie‘ an der Universität Duisburg-Essen an. Dort leitete ich bis 2019 das Institut für HIV-Forschung. Meine Arbeit umfasste auch Tätigkeiten in der Diagnostik am Institut für Virologie und am Institut für Mikrobiologie, wo ich 2019 mit meinem Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie abschloss. „In der Fremde erfährt man, was die Heimat wert ist, und liebt sie dann um so mehr,“ sagte einst Erich Wichert. So trat ich 2016 in die CDU ein, um mich aktiv für die Belange meines Heimatlandes einzusetzen.

2019-heute

Nach meiner erfolgreichen Zeit in Essen kehrte ich nach Bonn zurück, wo ich die Leitung des Instituts für Virologie sowie des Deutschen Zentrums für HIV & AIDS übernahm. 

Im Jahr 2023 traf ich die Entscheidung, mich politisch noch stärker zu engagieren und für den Bonner Wahlkreis der CDU bei der Bundestagswahl 2025 zu kandidieren. Bei der Bundestagswahl am 23.02.2025 wurde ich mit 63.973 (33,3%) direkt von den Bonner Bürgerinnen und Bürgern gewählt und bin seitdem Bundestagsabgeordneter im 21. deutschen Bundestag. Dort bin ich Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technologiefolgenabschätzung. Seit dem 28.05. darf ich zudem die Arbeit des Beauftragten der Bundesregierung für Drogen- und Suchtfragen ausüben.

 

 

Mein Wahlkampfspot

Funktionen

  • Seit 2019 Kuratoriumsvorsitzender der deutschen AIDS Stiftung
  • In 2023 berufen in die Akademie der Wissenschaft und Künste
  • 2020-2021 Mitglied des Corona Expertenrats Nordrhein-Westfalen
  • 2021-2023 Mitglied des Corona Expertenrats der Bundesregierung
  • 2023 Mitglied des Expertengremiums zur Evaluation des Infektionsschutzgesetz
  • 2023 – 2025 Mitglied der Enquetekommission II des Landes NRW
  • 2024 – 2025 Mitglied im Expertenrat der Bundesregierung zu Gesundheit und Resilienz
  • Seit 2025 Kuratoriumsmitglied der Stiftung „Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland“  
  • Seit 2025 Beauftragter der Bundesregierung für Drogen- und Suchtfragen

Mitgliedschaften

  • Seit 2006 Mitglied, Deutsche Ärztekammer
  • Seit 2008 Mitglied, Deutsche AIDS Gesellschaft (DAIG)
  • Seit 2010 Mitglied, International AIDS Society (IAS)
  • Seit 2013 Mitglied, Deutscher Hochschulverband (DHV)
  • Seit 2015 Mitglied, Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI)
  • Seit 2015 Mitglieder des Rotary (2019 Wechsel des Clubs zum Rotary Bonn)
  • Seit 2017 Mitglied CDU
  • Seit 2023 Bürger für Beethoven
  • Seit 2024 Beisitzer im Kreisvorstand CDU Bonn
  • Seit 2025 Bundestagsabgeordneter für die Bundesstadt Bonn

Preise

  • 2005-2010 Young Investigator Award der Conference on Retroviral and Opportunistic Infection (CROI)
  • 2009 Forschungspreis der Deutschen AIDS-Gesellschaft
  • 2014 Preis der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS), Förderung zur Berufung medizinischer Spitzenforscher aus dem Ausland.
  • Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

Kontakt

Datenschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich über Ihr Interesse und Anfragen im Zusammenhang mit meinem Tätigkeitsfeld im Deutschen Bundestag. Zuschriften zur Corona-Pandemie oder meiner Funktion als Arzt, Virologe oder Autor werden nicht beantwortet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

E-Mail Adresse

hendrik.streeck@bundestag.de

Meine Sprechstunde

Ich freue mich sehr über das Interesse an meiner politischen Arbeit – sowohl in Berlin als auch im Wahlkreis Bonn – und über die vielen Gespräche und Rückmeldungen aus der Bürgerschaft.

Mir ist wichtig, für die Bonnerinnen und Bonner ansprechbar zu sein – auch wenn ich oft in Berlin bin. Deshalb lade ich Sie herzlich zu einer telefonischen Bürgersprechstunde ein.

Wenn Sie Fragen zu meiner Arbeit im Deutschen Bundestag haben oder ein persönliches Anliegen besprechen möchten, tragen Sie sich bitte über mein Kontaktformular ein – ich freue mich auf unser Gespräch!

Fragen zum Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen richten Sie bitte direkt an die Geschäftsstelle des Sucht- und Drogenbeauftragten. Meine Sprechstunde ist ausschließlich für Anliegen im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit als Bonner Bundestagsabgeordneter vorgesehen.