Vor einem Jahr wurde das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) als Nachfolger der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet. An seinem Standort in Köln habe ich das BIÖG besucht, denn als Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung habe ich die Schirmherrschaft für die Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ übernommen.
„Kinder stark machen“ setzt genau dort an, wo wir in der Prävention am wirksamsten sind – früh im Leben. Wenn Kinder lernen, ihre eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen, mit Erfolgen wie auch mit Rückschlägen umzugehen und Selbstvertrauen zu entwickeln, dann sind sie später deutlich weniger anfällig für Sucht. Persönlichkeitsentwicklung ist damit ein zentraler Baustein moderner Suchtprävention.
Im Austausch mit Johannes Nießen und den Fachkollegen haben wir darüber hinaus über zentrale Schnittstellen und gemeinsame Ziele gesprochen: Wie können wir Präventionsangebote noch besser verzahnen? Wo erreichen wir junge Menschen besonders gut? Und wie schaffen wir nachhaltige Strukturen, die langfristig wirken?
Ich danke dem BIÖG herzlich für den offenen, konstruktiven Austausch und freue mich auf die Zusammenarbeit.

