Europäische Drogenentwicklungen im Auge behalten

Mitte Juni war ich erneut in Lissabon bei der Europäischen Drogenagentur(EUDA), deren Executive und Management Committee ich angehöre. Dort haben wir uns intensiv mit den aktuellen Entwicklungen im Bereich illegaler Drogen beschäftigt.

Besonders besorgniserregend ist die zunehmende Verbreitung von Kokain und Crack in vielen europäischen Ländern. Hinter den steigenden Zahlen stehen Menschen, Familien und Nachbarschaften, die unter den Folgen von Sucht und Drogenkriminalität leiden.

Mir ist dabei besonders wichtig, dass wir nicht ausschließlich über Strafverfolgung sprechen. Prävention und Behandlung müssen denselben Stellenwert erhalten. Menschen müssen die Chance bekommen, aus einem Suchtkreislauf herauszukommen. Das hilft den Betroffenen selbst – und stärkt zugleich die Sicherheit unserer Städte und Gemeinden.